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Einführung
Herzlich Willkommen in Bath
Wir möchten euch durch dieses Vorwort einen kleinen Einblick auf das geben, was euch erwarten wird. Wir möchten euch bitten, lest euch die folgenden Zeilen durch.....ja, wir wissen es ist viel doch es wäre uns wirklich wichtig.
Wir schreiben das Jahr 1850, als das Schiff den Hafen von Bath anläuft. Unsere Reise war beschwerlich und wir sind froh, das wir endlich wieder festen Boden unter uns spüren würden. Nachdem wir das Schiff verlassen haben, sehen wir uns ersteinmal um. Schon hier im Hafen ist zu sehen, das es in dieser englischen Kleinstadt nicht anders zuging, als in anderen Städten jener Zeit auch. Einige weitere Schiffe lagen im Hafen, allesamt Frachtschiffe. An der Mole schaukelten ein paar Fischerboote, deren Besitzer an der Uferpromenade den Fang des Tages zum Kauf anboten und nebenbei ihre Netze flickten.
Die Gebäude am Hafen machten auf den ersten Blick einen freundlichen Eindruck, doch wenn man genauer hinsah konnte man sehen, das an vielen Stellen der Putz von den Fassaden bröckelte, Dachrinnen schräg hingen oder hier und da auch das ein oder andere Fenster schief in seinen Angeln hing. Bürger der Unterschicht waren jene Bürger, die hier zahlenmäßig am stärksten vertreten waren und so machten wir uns auf einen angenehmeren Ort aufzusuchen.
Die kleine Mietkutsche, welche uns vom Hafen aus ins Zentrum der Stadt bringen sollte, fuhr vorbei an den Unterkünften der ärmeren Schichten, an einigen zwielichtigen Gasthäusern und uns befiel der Gedanke, das es für Unsereins gar keinen Platz in dieser Stadt geben könnte. Doch im Laufe der Zeit änderte sich das Bild der Straße, die Häuser wurden freundlicher, gewannen Straßenzug um Straßenzug an Pracht und Prunk, viel Grün rundete den Eindruck ab. Fröhliche Kinderstimmen waren aus den Gärten zu hören und hin und wieder konnte man Bürger entdecken, deren Kleidung allein schon zeigte, das es sich hierbei um die Wohngegend der Oberschicht handeln musste.
Nur wenige Augenblicke später nahm der Verkehr auf den Straßen zu, alles wirkte lauter und hektischer, doch nicht beunruhigend. Und kurz darauf kam unsere Kutsche auf einem Platz zum stehen, den wir sofort als Stadtplatz ausmachen konnten. Der dienstbeflissene Kutscher öffnete den Verschlag und mit einem Staunen auf den Gesichtern stiegen wir aus.
Einige hohe Gebäude umsäumten den Platz, eines davon war unschwer als Rathaus auszumachen. Nun, in dieses würden wir uns dann begeben, denn dort konnte man uns sicher Auskunft über all unsere Fragen geben. Desweiteren konnten wir eine Kirche, eine Art Theater und ein Hospital ausmachen. Weiter hinten schien ein Marktplatz zu sein, der von Häusern umringt wurde, die die typische Bauweise der Kaufmannsleute aufwies, welche unten ihre Läden hatten und darüber die Wohnstätte. Auf der anderen Seite führte eine kurze Straße zu einem weiteren Platz, auf dem nur zwei größere Gebäude standen, von denen eines wie ein Gefängnis wirkte und vor dem anderen stand eine Statue von Justizia und kennzeichnete so dieses Gebäude als Gericht.
Wir würden gewiss noch mehr entdecken, doch nun galt es erstmal eine Bleibe für die Nacht zu finden. Morgen würden wir dann ins Rathaus gehen, denn auch wir gehörten der Mittelschicht an und wenigstens einer von uns würde einen ehrbaren Beruf ergreifen um uns so einen gewissen Lebensstandart zu sichern. Auch eine Wohnstätte benötigten wir. Ob wir auf Dauer in dieser Stadt bleiben würden, vermochten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu sagen.
0 Bürger in der Stadt:
Keine Bürger anwesend
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